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In Honig mit EM fermentierter Knoblauch

 

Die Fermentierung mit Honig ist nicht einfach, aber auch keine "Kunst" - probieren wir es einfach aus:

 

Es ist absolut unabdingbar bei dieser Fermentation frischesten, saftigen Knoblauch in Bio-Qualität zu nutzen. Nur in Verbindung mit Wasser ist eine Fermentation mit Honig überhaupt erst möglich, da Honig einige "antibiotische" Eigenschaften besitzt. In Verbindung mit der Eigenfeuchte frischen Bio-Knoblauchs und der geringen EM-Beimischung wir das Ferment aber ziemlich sicher gelingen, wenn man sich an das Rezept hält.

 

Zutaten:

 

1 Glas                Bio-Honig (500 gr., Waldhonig am Besten)

350 -400 gr       Bio-Knoblauch, geschält

5 cl                     EMIKOsan  (geht auch ohne, ist aber nicht ganz so stabil)

1                        Weckglas ca 750 / 800 ml (mit Gummiring)

 

Wie geht es?

Den Knoblauch und das EMIKOsan in das Bügelglas füllen (bis ca 1 cm unter den Rand), den Honig komplett darüber gießen, setzen lassen, dann das Bügelglaas verschließen und mehrfach kreuz und quer wenden, damit der komplette Knoblauch bedeckt ist.  Ich empfehle das Ferment immer in einer Schüssel (am einfachsen aus Kunststoff) zu lagern, das das Ferment übelaufen kann. Das Ferment stets zimmerwarm dunkel stellen (Tipp: abgeschnittene, zusammengenähte Jeansbeine passen optimal, es tut aber auch ein Karton). Es beginnt nach einigen Tagen eine Bläßchen-Bildung, vielleicht auch ein (mehrmaliges) Überquillen, was aber nicht schlimm ist, einfach nur wieder abwischen.

 

Und jetzt heisst es: geduldig sein, die Fermentation dauert ca. 4-6 Monate, und dabei ist tägliches Handeln erforderlich: täglich morgens und abends ist das Ferment mehrmals um die eigene Achse zu drehen.

 

Wann ist es fertig?

Wir erkennen das fertige Ferment wenn der Knoblauch komplett untergegangen ist.

 

Wozu nutze ich es?

Mikrobiom-Unterstützung bei Erkältungen, 2 - 3 x tgl.  1 Zehe mit 1 EL des Honigferments

Topping beim Grillen zu Lamm, Geflügel

zu div. Grillvariationen

 

SONDERT-TIPP - für "Kenner"-Fermentierer: man kann auch Gewürze beifügen (Ingwer, Rosmarin usw.), diese immer in Zellstoff-Teebeutel "einschließen" und mit ins Ferment geben - klappt super.

 

präsentiert beim EM-Stammtsich November 2016 im Workshop  +++